Die “Bild für den Bildungsbürger” fasst die momentane Gemütslage der demokratisch gewählten Volksvertreter der grossen Volksparteien einmal in einer knappen Halbspalte zusammen.
“Das Internet” – in der Politik momentan gerade hauptamtlich in einer seiner Inkarnationen namens “Twitter” wahrgenommen – stellt durch seinen wachsenden Durchdringungsgrad der Gruppe “wahlberechtigte Bürger” und die Tatsache, daß man es mittlerweile sogar auf dem Klo vom Fussballstadion benutzen kann, eine Gefahr dar.
Die Bedrohung wird auch konkret benannt: Bei Wahlen könnten “via Internet [] Unentschlossene mobilisiert werden.” Dieses Szenario wird – in trockener Offenheit – als “GAU” deklariert.
Da verinternetzte Wähler potentiell nicht – wie offenbar vorgesehen – die Wahlergebnisse passiv auf der Fernsehcouch konsumieren sondern die Wahl wohlmöglich durch aktive Teilnahme “manipulieren” können, werden hier empfindliche Reflexzonen politischer Macht stimuliert. Der damalige Klassenbeste beim Pavlov-Kursus im SPD-Survivalcamp, Dieter Wiefelspütz, brillierte auch hier wieder durch schnellste Reaktionen: nachplatzierte Kandidaten brauchten bis zu 7,9 Sekunden länger, um die “echte Wahlen gehören doch verboten”-Taste zu lokalisieren.
Kleiner Tip, ganz privat:
Falls wirklich mal etwas “passieren” sollte, herrscht lokal zwar gerade ein wenig Fachkräftemangel beim “Wiedereinrenken” manipulierter Wahlen, jedoch wird man hier sicherlich in einer Art reversierter Entwicklungshilfe preiswerte Unterstützung bei iranisch/afrikanischen Bruderstaaten beantragen können.